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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Entwicklung des Eisenbahnwesens an der TU Berlin

Institut für Eisenbahnbau und –betrieb / Schaffung des Lehrstellwerks

Lageplan des Eisenbahnwesens auf dem Hauptcampus der TU Berlin im Jahr 1959
Lupe

Den Ruf auf die Stelle erhielt schließlich Bundesbahnoberrat Dr.-Ing. Ewald Graßmann. Wegen Finanz- und Raumknappheit ziehen sich die Berufungsverhandlungen sehr lange hin. Nachdem sich die DB bereit erklärte, „wirksam zu helfen“, nimmt Graßmann den Ruf an und wird zum 1. Oktober 1957 o. Professor auf dem Lehrstuhl für Eisenbahnbau und –betrieb, gleichzeitig Direktor des Institutes für Eisenbahnbau und –betrieb.

Graßmann beginnt mit einem Assistenten und einer Sekretärin in drei Räumen im Gebäude BA, dazu kommt ein von der DB zur Verfügung gestellter Bundesbahnassessor.

Lehrstellwerk im Jahr 1964
Lupe

Im Jahre 1961 wird Raum für das geplante Signal- und Betriebslabor im Gebäude St (später StE bzw. SE genannt) zur Verfügung gestellt. Ab Sommersemester 1963 werden dort „Praktische Übungen im Signallabor“ und „Vorführungen oberbautechnischer und betrieblicher Einrichtungen und Vorgänge“ abgehalten. Die dort befindliche Anlage mit Original-Stellwerken verschiedener Epochen war ohne wesentliche Änderungen über 40 Jahre in Betrieb, bevor sie in jüngster Zeit in erweiterter und modernisierter Form zum Eisenbahn-Betriebs- und Experimentierfeld (EBuEf) umgestaltet wurde. Graßmann wurde zum 1. Oktober 1970 emeritiert. Sein Nachfolger, Dr.-Ing. Werner Herbst, wurde zum 1. Februar 1972 berufen. In diesen Jahren wurde die Hochschule vielfach umstrukturiert. Aus zehn Fakultäten wurden zunächst 21 Fachbereiche, wobei das Eisenbahnwesen vom Bauingenieurwesen getrennt und in den Fachbereich Verkehrswesen eingegliedert wurde. 1973 wurde aus den Lehrstühlen und Instituten für Straßen- und Verkehrswesen sowie Eisenbahnwesen das Institut für Landverkehrswege. Im Jahre 1978 wurde der Studiengang Verkehrswesen mit verschiedenen Studienrichtungen (u.a. Fahrzeugtechnik, Planung und Betrieb im Verkehrswesen) eingeführt.

Im Jahre 2001 wurden wieder Fakultäten eingerichtet. Heute ist das Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb Teil des Institutes für Land- und Seeverkehr in der Fakultät V – Verkehrs- und Maschinensysteme. Es wurde von 1997 bis 2017 von Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Siegmann geleitet, der seine Forschungsschwerpunkte in dieser Zeit anfangs vor allem im Fahrwegbereich, später beim Schienengüterverkehr sah. Auch die Renaissance des EBuEf ab 2007 fällt in diese Periode.

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Tel. +49 (0)30 314 - 23 314