TU Berlin

Fachgebiet Bahnbetrieb und InfrastrukturSommersemester 2011

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Sommersemester 2011

Fernverkehrskonzept nach der Inbetriebnahme der Neubaustrecken Leipzig - Erfurt - Ebensfeld

Erfurt Hbf
Lupe

Derzeit verkehrt die von der DB Fernverkehr AG betriebene ICE-Linie 28 im Stundentakt in Nord-Süd-Richtung von Berlin über Halle bzw. Leipzig und Nürnberg nach München. In Ost-West-Richtung verkehrt stündlich die ICE/IC-Linie 50 von Dresden bzw. Leipzig über Erfurt und Fulda nach Frankfurt.

Die Neubaustrecken Leipzig/Halle – Erfurt (VDE 8.2) und Erfurt – Ebensfeld (VDE 8.1) werden nach derzeitigem Stand zum Fahrplan 2018 durch die DB Netz AG in Betrieb genommen werden.

Mit Inbetriebnahme dieser Neu- und Ausbaustrecken können unter anderem auf der Relation Berlin –
München deutliche Verkürzungen der Reisezeit realisiert werden. Durch die veränderte Führung großräumiger Reisendenströme auf der Nord-Süd-Achse verbessert sich die Fernverkehrsanbindung der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Gleichzeitig werden jedoch die Reisemöglichkeiten mit Direktverbindungen aus den Städten Naumburg, Jena, Saalfeld und Lichtenfels reduziert.

Im Rahmen der Übungsaufgabe zur Lehrveranstaltung Produktionsplanung Schienenpersonenfernverkehr sollten die Studierenden ein Gutachten erstellen, das Perspektiven für die zukünftige Fernverkehrsbedienung im Bereich zwischen Fulda, Nürnberg, dem Großraum Halle / Leipzig und Berlin aufzeigt.

Das Gutachten sollte unter Berücksichtigung der nach der Eröffnung der Neubaustrecken zur Verfügung stehenden Infrastruktur ein schlüssiges Konzept für den Fernverkehr entwickeln, das einerseits an der vorhandenen Nachfrage ausgerichtet ist und andererseits auch die Interessen des Eisenbahnverkehrsunternehmens berücksichtigen, den Betrieb möglichst effektiv und wirtschaftlich durchzuführen. 

 

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