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TU Berlin

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Risikoakzeptanzkriterien für den automatisierten Fahrbetrieb (ATO-RISK)

Assistenzsysteme sind heute im Eisenbahnbereich schon weit verbreitet, automatischer Betrieb stellt bei U-Bahnen den Stand der Technik dar und höhere Automatisierungsstufen erscheinen technisch auch bei Eisenbahnen umsetzbar. Dennoch gibt es verschiedene Aspekte, die eine schnelle Einführung hochautomatisierten Fahrens (GoA3 und GoA4) erschweren. Dazu zählt auch die Ermittlung des tolerablen Risikos und die Gewährleistung der mindestens gleichen Sicherheit, wenn man vom Fahren mit Triebfahrzeugführer auf automatischen Betrieb (ATO - Automatic Train Operation) wechselt.

Ziel des Projektes "Risikoakzeptanzkriterien für den automatisierten Fahrbetrieb" (ATO-RISK) ist die Ermittlung der Risikoakzeptanz für das automatisierte Fahren im Eisenbahnbereich.

Um die ATO-Technologie entwickeln zu können, wird im ersten Schritt eine Definition der Mindestanforderungen für ein akzeptables Sicherheitsniveau benötigt. Im zweiten Schritt muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheit und Innovationsoffenheit gefunden werden, um die ATO-Technologie nutzen zu können. Eine zu hohe Risikoakzeptanz führt zu nicht vertretbaren Risiken, was in der Folge zur Ablehnung der Technologie führen wird. Ein zu niedriger Ansatz führt dazu, dass die geforderten Funktionen nicht erfüllt werden können bzw. unwirtschaftlich werden.

Auftraggeber ist das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung (DZSF). Das Projektteam besteht aus Siemens Mobility (Leitung), dem Fachgebiet Bahnbetrieb und Infrastruktur und dem TÜV Rheinland. Die Laufzeit des Projektes beträgt 36 Monate.

Die Arbeiten werden eng mit dem Schwesterprojekt ATO-SENSE abgestimmt, bei dem unser Fachgebiet ebenfalls Teil des Projektteams ist.

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FG Bahnbetrieb und Infrastruktur
Sekr. SG 18
Severingelände - Geb. SG-12
Salzufer 17 - 19
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Tel. +49 (0)30 314 - 23 314