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TU Berlin

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Exkursion "Konstruktion von Schienenfahrwegen" nach Kirchmöser am 3. Februar 2016

Etwa eine Stunde entfernt von Berlin befindet sich der Bahnstandort Kirchmöser. Der Geschichtsträchtige Standort wurde 1914 als Pulverfabrik in nur wenigen Jahren erbaut. Bereits 1919 ging der Standort an die Deutsche Reichsbahn über und wurde zum modernstes Instandhaltungswerk der damaligen Zeit umgebaut. In der wechselhaften Geschichte arbeiteten auf den Standort bis zu 2.200 Mitarbeiter in der Rüstungs- und Eisenbahnindustrie. Nach der Wiedervereinigung gelang am Standort ein Neustart deren Erfolg bis Heute anhält. 

Ziel dieser Exkursion des Moduls "Konstruktion von Schienenfahrwegen" waren die Firmen voestalpine, DB Systemtechnik und Gleisbaumechanik, denen wir unser Dank ausprechen wollen, dass wir in ihre Werks- und Forschungshallen Einblick erhalten durften.

Los ging es um kurz nach Acht nach Kirchmöser wo wir gegen neun Uhr eintrafen. Nach einem Fußmarsch zum Standort Kirchmöser wurden wir bei der Voestalpine begrüßt und durften die Fertigung im Weichenwerk beobachten. Besonders spannend war die Herstellung von Herzstücken sowie das verschweißen von zwei Schienen mittels Induktionsschweißung. Auf dem Außengelände konnte anschließend die Vormontage der Weichen sowie das Demontrationsfeld besucht werden.

Nach einem stärkenden Mittagessen ging es weiter zu DB Systemtechnik. Hier könnten wir den Rollenprüfstand in Aktion erleben. Auch wurden typische Schäden einer Schiene gezeigt als wertvolle Ergänzung zur Vorlesung die das Thema einige Wochen zuvor schon behandelt hatte. Anschließend wurden noch Möglichkeiten gezeigt, Radsatzwellen zu prüfen.

Letzter Tagesordnungspunkt war die Firma Gleisbaumechanik, welche Fahrzeuge für die Instandhaltung von Ober- und Unterbau herstellt als auch wartet. Von nahem konnten die einzelnen Gleisbaumaschinen angeschaut werden und die Funktionsweise vor Ort erklärt werden. Das weitläufige Gelände bot Platz für vielfältive Fahrzeuge die alle für die Instandhaltung der Infrastruktur notwendig sind. 

Nach den drei spannenden Standorten ging es ziemlich erschöpft und mit vielen neuen Eindrücken per Bus, Straßenbahn und Eisenbahn zurück nach Berlin.

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