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TU Berlin

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Schinkelpreis für zwei TU-Studenten im Eisenbahnwesen

Freitag, 13. April 2012

Vorschlag für das Fahrzeugfarbschema der "RegioPotsTram"
Lupe

Beim vom Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin durchgeführten Schinkelfest am 13. März 2012 wurden mit Dipl.-Ing. Emmanuel Thuillier und Stefan von Mach, der kurz vor dem Abschluss seines Studiums steht, zwei Studenten des Eisenbahnwesens an der TU Berlin ausgezeichnet.

Das französisch-deutsche Team konnte sich im 157. Schinkelwettbewerb in der Kategorie Verkehrswesen Eisenbahnbau erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen und gewann den vom Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein gestifteten Sonderpreis.

Umsteigefrei mit dem ÖPNV von der Haustür in die Potsdamer Innenstadt oder in Richtung Berlin

Schematischer Liniennetzplan der "RegioPotsTram" in der dritten und letzten Ausbaustufe
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Davon träumen viele Fahrgäste und Pendler in Potsdam und Umland. Trotz des vielfältigen Nahverkehrsangebots in und um Potsdam sind viele Ziele der Region nur durch mehrmaliges Umsteigen mit Straßenbahnen, Bussen oder Regionalbahnen erreichbar. Auf Relationen mit mehrmaligen Umstiegen oder unattraktiven Umsteigebedingungen ist das Auto klar im Vorteil.Emissionen, Lärm und verstopfte Straßen sind die Folge.

Aufgabe des Teilbereiches Verkehrswesen Eisenbahnbau des Schinkelwettbewerbes 2012 war, durch die Verknüpfung der Verkehrsträger ein schlüssiges und attraktives Gesamtkonzept für den öffentlichen Personennahverkehr in Potsdam zu entwerfen.

Emmanuel Thuillier und Stefan von Mach haben innerhalb von knapp drei Monaten Korridore definiert, Verknüpfungspunkte und Linien gestaltet sowie Fahrzeuge ausgelegt. Das Ergebnis sind ein 72 Seiten langer Erläuterungsbericht und zahlreiche anschauliche Bau- und Netzpläne.

Die Idee der beiden TU-Studenten, sogenannte Zweisystem-Straßenbahnen von den bestehenden und neuen Straßenbahngleisen auf die Regionalbahninfrastruktur der DB fahren zu lassen, bringt attraktivere Direktverbindungen für Pendler mit sich. Umsteigezwänge werden aufgehoben, Reisezeiten verkürzt und die Netzstruktur wird durch weniger Linien überschaubarer. Die Erschließungsfunktion einzelner Linien kann durch den Bau neuer Haltepunkte erhöht werden. Aufgrund hoher Beschleunigung von Stadtbahnwagen wirken sich zusätzliche Haltepunkte nur unwesentlich auf die Fahrzeit aus. Beispielsweise führt eine der vorgeschlagenen Linien von Spandau über die DB-Strecke zum Universitätsstandort Golm über die Ortteile Golm und Eiche direkt in die Potsdamer City und von hier über Medienstadt Babelsberg direkt nach Wannsee. 

Gratulation des Fachgebietes

Das Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb gratuliert Emmanuel Thuillier und Stefan von Mach zu ihrem Erfolg und wünscht ihnen alles Gute für die berufliche Zukunft.

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