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TU Berlin

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1. Dezember 2016 - 18. Forschung trifft Praxis ein voller Erfolg

Forschung trifft Praxis gab es bisher schon 17 Mal. Bei der 18. Ausgabe am vergangenen Donnerstag, dem 1. Dezember 2016, war eines jedoch neu: Die Beiträge aus der Wissenschaft und Praxis waren thematisch aufeinander abgestimmt und standen unter dem Themenschwerpunkt Leit- und Sicherungstechnik.


Geblieben ist die bewährte Kooperation zwischen dem Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb, das sich um die Organisation der Veranstaltung kümmert, und dem Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure  (VDEI). So wurden auch dieses Mal die beiden Vorträge mit kurzen Statements des Fachgebietsleiters Prof. Siegmann  bzw. des Vorsitzenden des VDEI-Bezirks Berlin/Brandenburg, Uwe Richter, angekündigt. Insgesamt 43 Teilnehmer waren hierzu den Raum H0111 der TU Berlin gekommen.


Maik Täubert war der erste Referent und erläuterte in Auszügen die Ergebnisse seiner 2016 fertiggestellten Masterarbeit "Untersuchung von Spannungsfeldern zwischen Entwurfs- und Ausführungsplanung bei Umbaumaßnahmen an elektronischen Stellwerken". Der LST-Planungsprozess ist in Deutschland ausgesprochen kompliziert und vielschichtig, weswegen sich die Masterarbeit auf die HOAI-Leistungsphasen Entwurfs- bis Ausführungsplanung beschränkte. Hierbei wurde insbesondere durch Interviews mit erfahrenen LST-Planern eine Vielzahl von Problemfeldern identifiziert. Eine denkbare Gegenmaßnahme wäre eine bundesweit einheitlich genutzte Projektdatenbank, deren Aufbau im Vortrag skizziert wurde. Nach Praktikum und Masterarbeit arbeitet Maik Täubert inzwischen bei Dr. Graband & Partner.


Während der eine Referent am Anfang des Berufslebens steht, hat der andere dieses in diesem Jahr beendet: Dipl.-Ing. Klaus-Peter Huke, 25 Jahre lang LST-Planer bei der Deutschen Bahn und darüber hinaus aktives Mitglied beim EBuEf e.V., kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückblicken. Diesen nutzte er, um im zweiten Vortrag des Tages auf die sich wandelnde Stellung des Fahrdienstleiters einzugehen. Er beantwortete dabei die Fragen, wie es überhaupt zu diesem Berufsbild kam und welche Veränderungen Rationalisierung und Automatisierung mit sich brachten – und in Zukunft noch mit sich bringen werden. Dass der Beruf eine sichere Zukunft hat, darin war sich Klaus-Peter Huke sicher.


Rund 15 Tagungsbesucher nutzten im Anschluss noch die Gelegenheit für eine Führung durch das Eisenbahn-Betriebs- und Experimentierfeld (EBuEf). Es war ein rundum gelungener Abend, der im nächsten Semester eine Fortsetzung finden wird

Fotos

Vortrag von Maik Täubert, M.Sc., beim 18. Fortschung trifft Praxis
Vortrag von Maik Täubert, M.Sc., beim 18. Fortschung trifft Praxis
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Vortrag von Klaus-Peter Huke beim 18. Fortschung trifft Praxis
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Get Together am 18. Forschung trifft Praxis nach den Vorträgen
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