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TU Berlin

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Sommersemester 2011

Rhein-Main-Cargo - eine Neubaustrecke für den Schienengüterverkehr

Güterverkehr auf der rechten Rheinstrecke nahe der Loreley
Lupe

Der Schienengüterverkehr im Rheintal wächst in den letzten Jahren sehr stark. Die Verbindung zwischen Köln und Frankfurt ist durch wachsenden Widerstand von Anwohnern gegen Güterverkehr besonders betroffen, da die Trassenführung durch dichtbesiedelte Gebiete führt.

Diese Probleme sollen durch eine Neubaustrecke für Güterverkehr zwischen den Großräumen Köln/Bonn und Frankfurt am Main/Mainz/Wiesbaden gelöst werden.

Dieser Projektbericht diskutiert verschiedene Trassierungsentwürfe dieser Neubaustrecke mit abschließender Bewertung. Eine Betrachtung der Knoten in den beiden städtischen Großräumen ist nicht Teil dieser Projektarbeit, die im Sommersemester 2011 im Rahmen der Lehrveranstaltung Planung spurgeführter Verkehrssysteme entstanden ist.

Untersuchung verschiedener Alternativen

Nach Festlegung der Rahmenbedingungen, einer Zustandsanalyse und einer Potentialabschätzung wurden verschiedene Planungsvarianten für eine linksrheinische und rechtsrheinische Neubaustrecke erarbeitet.

Anschließend wurden die Planungsvarianten in einer Kosten-Wirksamkeits-Analyse evaluiert.

Für die Neubaustrecke Rhein-Main-Cargo kann empfohlen werden, sich im weiteren Planungsverlauf auf die Ausgestaltung einer rechtsrheinischen Variante zu fokussieren, da diese sowohl im Hinblick auf die Kosten als auch auf die zwischen den Projektpartnern abgestimmten Wirksamkeiten vorzuziehen ist. Insbesondere sind die ungünstigeren topographischen Verhältnisse westlich des Rheins maßgebend für dieses Ergebnis.

Varianten im Untersuchungsgebiet "Rechtsrheinisch Nord" (Kartengrundlage: OSM)
Lupe

Projektbericht

Der entstandene Projektbericht eignet sich besonders für die Vorplanung einer Neubautrasse zur Entlastung der Rheintalstrecke. Er adressiert vornehmlich Planungsbüros, kommunale Verwaltungen, Güterverkehrsbetreiber und Infrastrukturunternehmen.

Im Hinblick auf die prognostizierte Güterverkehrsentwicklung ist eine Umsetzung zu empfehlen. Die Aufnahme in relevante Verkehrsentwicklungspläne sollte geprüft werden.

Die Ergebnisse der Ausarbeitungen wurden mit Hilfe von aktuellen Geoinformationsdiensten erstellt. Vorher definierte Rahmenbedingungen zur Streckenauslegung orientieren sich an aktuellen technischen und organisatorischen Regelwerken.

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